Wichtige Informationen

Pflegebedürftige aller Pflegegrade, die zuhause versorgt werden, haben Anspruch auf einen Entlastungsbetrag in Höhe von 125,- Euro monatlich. Das ist der sogenannte Entlastungsbetrag nach § 45b SGB XI. Dieser Betrag ist zweckgebunden und für qualitätsgesicherte, anerkannte Leistungen vorgesehen. Diese Leistungen sollen dazu beitragen, pflegende Angehörige oder andere nahstehende Personen, die sich um einen Pflegebedürftigen kümmern, zu entlasten.


Wenn der Betrag pro Monat nicht voll ausgeschöpft wurde, kann er einfach auf den nächsten Monat übertragen werden. Leistungsbeträge, die am Ende des Kalenderjahres noch nicht verbraucht worden sind, können noch einige Zeit in das darauffolgende Kalenderhalbjahr übertragen werden. 


Sofern Sie aus dem Jahr 2019 sowie 2020 noch nicht alle zur Verfügung stehenden Entlastungsbeträge ausgeschöpft haben sollten, können Sie diese noch bis zum 31.12.2021 einsetzen.



Übrigens:

Pflegesachleistungen: Haben Sie gewusst, dass Sie bis zu 40 % Ihrer Pflegesachleistungen nach Antragstellung umwandeln können, um diese ebenso zu verwenden? Für Sie entstehen so zusätzliche Kosteneinsparpotenziale.


Verhinderungspflege: Sie können Ihre Eltern nicht unterstützen, weil Sie selbst erkrankt oder aus wichtigen Gründen verhindert sind. Solange es im Rahmen der Betreuung und Entlastung ist, können wir auch hier mit der Pflegekasse abrechnen.


Sie haben Fragen dazu?


Wie klären Sie gerne über finanzielle Unterstützung auf und wie Sie z.B. Ihren Entlastungsbetrag sinnvoll einsetzen können.

 
















Wichtige Informationen für Sie